06 May 2019

Auer Dult

Kalt war's - die Auer Dult aber trotzdem recht gut besucht, und immer wieder einen Besuch wert! Ich konnte zwischen zwei Buden ein Plätzchen finden, hinter mir unterhielten sich die beiden Marktfrauen über die Geschäfte (5 Paar gute Socken für 10 Euro, da konnte ich nicht widerstehen!).
  

Vor mir ein Stand mit 1a Bürsten, Besen, Teppichklopfern und sonstigem Reinigungsgerät alle Art, unter rot-weiß gestreiftem Baldachin; dahinter die strenge Neugotik der Pfarrkirche Maria Hilf.
Ein Schneeregenschauer hat mich dann aber vertrieben - und mir gezeigt, dass es manchmal vielleicht besser ist, nicht ganz fertig zu werden!

Auer Dult

Bei grauslichem Wetter waren einige Urban Sketcher auf der Auer Dult unterwegs. Die einen Schirm dabei hatten, waren gut dran, denn es regnete und graupelte ab und zu heftig. Ich malte unter erschwerten Bedingungen und zog mich die letzte halbe Stunde in die Mariahilf-Kirche zurück, weil es da wärmer und windstill war. Hinterher im Lokal wurden die Skizzen begutachtet und fotografiert.

Hier stand ich mit dem Schirm in der linken Hand und dem Stift in der rechten Hand unter einer Markise, aber es tropfte manchmal trotzdem aufs Papier.
Man konnte sich manchmal nicht satt sehen an all den angebotenen Waren!

Vor der Kirche saß dieser einbeinige Drehorgelspieler; es fing an zu regnen und ich musste die verwischten Tropfen irgendwie ins Bild einbauen, was mir auch gelungen ist, indem ich den Hintergrund mit Bleistift kolorierte.

Besonders gut gefielen mir die beiden Engelchen links. Da mich die Verkäuferin argwöhnisch beobachtete, malte ich sie immer dann, wenn sie mit potentiellen Käufern im Gespräch war.

14 April 2019

Skizzen-Präsentation am 7. April 2019

Nach dem Stempeln der Bilder wurden sie auf den Boden gelegt, begutachtet und fotografiert.

Foto: Hans Bernhard

10 April 2019

Wieder im Freien !!! :-)

Es war schön nach langer Pause zu sehen, dass das Leben im Freien, in Biergärten und Cafés, wieder los geht, auch für das Sketchen:-)









"It was nice, after the long break, to see life go on, open air style, in the many "beer-gardens" and cafés. For sketchers as well:-) "

Ein Frühlingstag zwischen Deutschem Museum und Volksbad


     An der Ludwigsbrücke - Ecke Steinsdorfstraße mit Blick zum Deutschen Museum


und der Blick von der Praterinsel zum Müller´schen Volksbad

Schön und interessant war wie immer auch der abschließende Treff
mit " gegenseitiger Bewunderung der Malbücher "  



08 April 2019

Müllersches Volksbad

Am 7. April bei sehr gutem Wetter trafen sich die Urban Sketchers am Müllerschen Volksbad. Dieser neubarocke Jugendstilbau wurde 1901 eingeweiht und war damals das größte und teuerste Schwimmbad der Welt. Es auch im Innern zu erkunden, fehlte mir leider die Zeit; die Fassade war beeindruckend genug zum Zeichnen.

Eine der lebensgroßen Statuen am Eingang

Die Front ist ein architektonisches Meisterwerk.

Es war warm genug, draußen zu sitzen und bei einem Kaffee gemütlich zu skizzieren; am nächsten Tag regnete es!

Die letzte Zeichnung, bevor sich die Urban Sketchers an die Tische zum Abendessen setzten und ihre Skizzenbücher herumgehen ließen. Mit der Gastronomie waren wir übrigens sehr zufrieden.

03 April 2019

Samurai-Ausstellung #1

Neulich war ich zum ersten - und sicherlich nicht zum letzten - Mal in der beeindruckenden Ausstellung "Samurai Pracht des japanischen Rittertums" in der Kunsthalle München. Jede Menge Rüstungen, darunter auch ein paar wirklich kuriose Sachen wie der Auberginen-Helm machen riesig Spaß zum Zeichnen. Die Ausstellung geht noch bis zum 30. Juni 2019.

21 March 2019

Samurai in München

Mit den "Gauting Sketchers" bei den Samurai in der Kunsthalle München - eintauchen in die Kultur der japanischen Ritter und in die Zeit, als der Shogun in Edo (Tokio) Hof hielt.


Die Rüstungen dienten gleichermaßen als Schutz und Abschreckung - gerne durch Masken mit lustig drapierten Bärten und Augenbrauen; das wirkt zwar etwas karnevalesk, aber wenn man dann das Schwert sieht ... .

Die Kinder hatten Hefte mit Aufgaben bekommen, für deren Lösung sie die Masken ganz genau studieren mussten:

Eine wilde Reitertruppe gab es auch - die Pferde waren nur im Maßstab etwas zu groß, wie uns die kundige Führerin berichtete, die selbst den japanischen Schwertkampf hobbymäßig pflegt; die Samurai hatten eher große Ponys. Ich habe das Pferd dieses Kriegers zeichnerisch ein wenig "geschrumpft". Die große Helmzier diente wohl auch der Unterscheidbarkeit im staubigen Getümmel.

 

Fazit: sehr sehenswert, und eine Fülle von Motiven. Einziger Nachteil: man muss meist im Stehen zeichnen, Sitzgelegenheiten sind knapp, und die Austellung ist gut besucht!

20 March 2019

Neulich im Bayerischen Nationalmuseum

Schön und gesellig war's mal wieder! Zu sehen und zu zeichnen gibt's im Bayerischen Nationalmuseum mehr als reichlich. :-)

04 February 2019

Vor der Kälte geschützt

Bei dem ganztägigen Schneefall hat ein warmes Museum doch etwas vorteilhaftes. Trotzdem tat ich mich schwer, dort Inspiration zu finden. Ich vermisste meine Lieblings-Aquarellfarben* (dort nicht erlaubt), und das nächste, bunt angemalte Zimmer kam mir vor wie das vorherige (außer der Farbe). Ich habe doch eine Weile gebraucht, um dort warm zu werden (in zweierlei Hinsicht), aber als viele Sketcher begeistert ankamen (naja, der eine oder andere teilte meine ursprüngliche Skepsis), dachte ich, "schau ma mal". Der Eingangsbereich war doch sehr schön, und füllte sich sehr schnell mit Klapphocker und fleissigen Sketcher.
Und, wie das mir doch ab und zu ergeht, sehe ich meine gestrigen Skizzen nicht mehr ganz so kritisch wie gestern:-)

Aaaah, das abenteuerliche Sketcher-Leben:-)










 (* danke an Miriam und Annette für das Ausleihen eurer Farbstifte, sonst wären die Skizzen noch farbloser:-) ...hat geholfen! )


(ich fand dieses Ereignis überraschend und lustig, das "Gefühl von grosser Räumlichkeit" obwohl nirgendwo ein Zimmer mit Wänden, Decke und Boden buchstäblich beschrieben wird:-) Die aufgehängten Bilder, die Sketcher die auf Stuhlen "auf dem Boden" sitzen, sowie wie Fussleisten, deuten es nur an und ergeben den Eindruck von einem geschlossenen Grossraum:-)













"With continuous snowfall and cold weather outside, a warm museum had something going for it. In spite of that positive aspect, I initially found it difficult to become inspired in these surroundings. I missed my favourite watercolours (prohibited in those spaces), and one splashily painted room looked like the previous one (except for the colour).  I needed a while to warm up (in both senses of the word), but as more and more enthusiastic sketchers arrived, (yeah, OK, maybe one or two shared my early skepticism), I just figured, let's see what happens. The entrance and lobby area were indeed very nice, and filled up quickly with folding chairs and diligent sketchers.
And, as is often the case for me, when looking at yesterday's sketches, I don't see them quite as critically this morning:-)

Aaah, the life of adventurous sketching:-) "

31 January 2019

Auf den Geschmack gekommen :-)

Nach dem Besuch vor ein paar Wochen im Verkehrszentrum, war es mir klar, dass ich zu wenig Zeit dort habe verbringen können. Ich konnte es nicht lassen, und musste, bei Schneefall und kaltem Wetter, wieder hingehen:-)







29 January 2019

62. Sketchcrawl in der Mineralogischen Staatssammlung

Am Samstag fand der 62. weltweite SketchCrawl statt und ich war in der Mineralogischen Staatssammlung zum Zeichnen. Draussen war es ungemütlich kalt drinnen schön warm und es strahlte und funkelte aus unzähligen Vitrinen.

17 January 2019

Marionettentheater Kleines Spiel

Bei unserem Januartreffen war Uta mit dabei, die Mitglied im Ensemble des Marionettentheaters "Kleines Spiel" in Schwabing ist. Sie hat uns freundlicherweise zu den Proben für das Stück "Für eine Handvoll Wasser" eingeladen, eine ganz besondere Location! 

Das bereits 1947 gegründete Privattheater befindet sich in verwinkelten Kellerräumen in der Neureutherstraße 12, Ecke Arcisstraße (d.h. da finden nur ein paar Zeichner Platz). Unseren staunenden Augen eröffnete sich eine geheimnisvolle Welt im Dunkeln - Sylvie war dabei, die Beleuchtung einzurichten. Uta testete bald darauf den Badewannenwagen (unten), in dem der Bösewicht der Westernparodie "Für eine Handvoll Wasser" bevorzugt Platz nimmt. Mit dabei: Medizinmann schluckender Specht, Lilly, ein Kaktus - und natürlich zwei LKW-Fahrer, die es in den Wilden Westen verschlägt.


Wir hatten Gelegenheit, das Geschehen vor und hinter dem roten Theatervorgang mit zu verfolgen und eine Ahnung davon zu bekommen, was alles in so einem Stück "steckt". Die stundenlangen intensiven Proben verliefen mit  beeindruckender Konzentration und professioneller Gelassenheit. Dabei gab es für uns Außenstehende kuriose Fragen, wie z.B. "Wie weit ist die Traumator-Bettenabteilung?", deren Auflöung hier hier nicht verraten wird ...

Das Stück startet heute um 20 Uhr und wird jeden Donnerstag
bis zum 28. Februar gegeben. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Mehr Infos findet ihr unter www.kleinesspiel.de


Uta und allen "Kleinen Spielern" noch einmal
ganz herzlichen Dank für die Gastfreundschaft!


Links der "schluckende Specht", ein der Wettermagie mächtiger Medizinmann.

  
Die Probenleitung hat alles im Blick - und wir auch!




Spielunterbrechung - die Probenleitung hält Rücksprache mit den Puppenspielern.
Die Puppen werden solange in eine Metallkette eingehängt, den "Faulenzer",
damit die Spieler sie nicht permanent halten müssen.  


Eine Besonderheit des Stückes ist die Livemusik -
Klavier, Gitarre und Gesang, darunter wahre Ohrwürmer!
Alle Sänger treffen sich hinter der Bühne zu einer letzten Probe,
ich blicke von der Spielerplattform auf die Szenerie.


 
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So sieht das Geschehen hinter der Bühne aus:
An den Seiten stehen die Sprecher - jede Figur ist
doppelt besetzt mit Puppenspieler und Sprecher.
Rechts oben sieht man die Puppenspieler
über eine Brüstung gebeugt stehen. Im Hintergrund
oben links sitzt in luftiger Höhe die Lichtregie.
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15 January 2019

Fahrzeuge überall, wo auch immer man hinschaute :-)

Bei Schmuddelwetter (schon wieder:-), war der Gang ins Museum wieder angesagt. Obwohl ich seit über 30 Jahren in München wohne, habe ich dieses bisher nie besucht. Und bei dieser Thematik!

Ich musste mich erstens mit einem mir unbekannten, stark strukturierten Aquarell-Papier und einem neuen Pinsel auseinandersetzen. Das hat am Anfang mein Einstieg zu einem sonntäglichen "Sketch-Flow", etwas schwer gemacht:-)
Das Thema, mehrere Fahrzeuge in einer Gruppe zu zeichnen, wo man nicht sicher ist wo das eine aufhört und das nächste beginnt, fand ich spannend. Es sind tatsächlich 5 auf diesem Bild:-)
Im Vordergrund, einen 3-rädrigen Strassenkehrer, dann ein kaum sichtbares klassisches Motorrad, eine Familienlimousine, eine grüne Lokomotive, und schliesslich ein S-Bahnwagen im Hintergrund.



Mir war dieser Versuch noch etwas fremd. Mit der Hügellandschaft des Papiers tat ich mich echt schwer und entschied mich bei der 2. Skizze, gleich einem mir bekannten Flow zu widmen.

Auf glatten Papier mit nur meinem Lieblingsstift und Pinsel gewappnet, fühlte ich mich gleich viel wohler:-)

















Beim Gang in die nächste Halle stolperte ich über eine einladende Perspektive, entdeckte eine spannende Kombination von Fahrzeugen, umrahmt vom dunklen Durchgangstunnel. Ich musste sofort stehen bleiben. Klapphocker ausgepackt, gleich die nächste Skizze...angepackt.


Mit ein paar Minuten übrig bevor wir zum Kaffeetrinken wollten, musste ich einen letzten Versuch machen, wieder energie- und zeitsparend, gar minimalistisch zu zeichnen :-)