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05 December 2022

Im Paläontologischen Museum

Die vielen schönen Zeichnungen, die bereits von unserem Treffen am 04.12.2022 gepostet worden sind, zeigen die Faszination, die von den ur-uralten Viecherln bzw. deren (echten oder rekonstruierten) Überresten heute noch ausgeht!

Das Interesse an ihm hat auch den "Riesenhirsch" erfreut, der schräg von unten betrachtet ein freundliches Lächeln zeigt:

In der Sprache der Wissenschaft hört sich das Tier noch bedeutender an: "Megaloceros giganteus"

Diesen beiden Zeichnerinnen hat es der durch Farnkraut stapfende Dino angetan, der allerdings auf einen gar nicht so bedrohlichen Namen hört:

Es ist ein "Scheinkrokodil" (oder auch "Prestosuchus chiniquensis") - aber ausweislich der Erklärungen ein eher den heutigen Löwen und Tigern entsprechendes "großes Landraubtier".

Gezeichnet habe ich diesesmal "trocken" und habe nur mit den Aquarell-Farbstiften etwas bunt beigemischt. 

 

Paläontologisches Museum 2

 Es sieht ganz so aus, als ob auch dieses Mal viele Bloggerinnen und Blogger ihre Werke zeigen, bravo! Uns war dieses Museum bisher unbekannt und es hat uns sehr gut gefallen. Nicht nur die riesigen Urviecher waren für mich interessant, sondern auch die kleinen Versteinerungen und geologischen Formationen. Mindestens genauso anregend waren die vielen Urban Sketchers, die überall auf dem Boden oder auf Treppen saßen, sich an die Wand lehnten und konzentriert zeichneten.

Ich poste hier erst die ursprünglichen, dann die zuhause bearbeiteten, aquarellierten Skizzen. 

Der Moa gefiel mir besonders gut.


Trilobiten haben mich schon immer fasziniert. Sie sind möglicherweise mit Spinnentieren und Krebstieren verwandt und die wichtigsten Leitfossilien der Erdgeschichte. Manchmal zieren sie sogar Wappen, wie in Canelas (Portugal) oder Jince (Tschechien).


Brigitte saß so dekorativ an eine Säule gelehnt, da musste ich sie einfach zeichnen! Dazu den Dreihornsaurier, der einer der bekanntesten Dinos ist, bis zu 9 m lang und mit einem Gewicht von 6 - 12 Tonnen. Allerhand! 


Der Riesenhirsch (Megalocerus) wurde benannt nach megas = groß und keras = Horn. Er erscheint auf zahlreichen Höhlenmalereien, unter anderem auch in Lascaux. 


Da wir selbst einen Ginkgobaum im Garten haben, allerdings einen Ginkgo biloba, freute ich mich, dieses Blatt zu entdecken.


Flugsaurier (Pterosauria) waren durch ihre tragflächenartigen Flughäute ähnlich wie Fledermäuse in der Lage zu fliegen.